Schäden durch den Hund vermeiden

Wenn man einen Hund anschafft, soll er doch das Leben positiv bereichern und ein lieber Freund der Familie werden. Einen Hund zu halten, ist eine verantwortungsvolle Sache. Man sollte schon viel Zeit in die Erziehung und die artgerechte Beschäftigung investieren, damit die gemeinsame Zeit auch eine schöne Zeit wird. Vor der Anschaffung eines Hundes muss man sich auch bewusstmachen, dass es sich um ein Tier handelt, welches ungewollt oder auch manchmal mit Absicht Schaden anrichten oder Dinge beschmutzen kann.

Das kann für jemanden, der vorher noch keinen Hund hatte, schon eine Umstellung werden. Wenn der Hund noch ein Welpe ist, stellt dieser gerne Unfug an und benimmt sich, wie es auch kleine Kinder machen, wenn sie sich langweilen. Da kann es passieren, dass der kleine Liebling auf Schuhen, an Stuhl- oder Tischbeinen herumkaut oder auch mal „Pippi“ auf den Teppich macht, weil ein Welpe oft noch nicht stubenrein ist und noch nicht so lange einhalten kann. Auch kann der Garten ein toller Spielplatz werden, wo man herrliche Löcher buddeln kann und auch mal das ein oder andere Pflänzchen dabei herausgerissen wird.

Hundewelpe

Im Falle einer Mietwohnung…

Sollte man in seinem Eigentum wohnen, muss man zwar mit Schäden durch sein Haustier rechnen oder zumindest mit berücksichtigen, aber man muss immerhin keinem Dritten darüber Rechenschaft ablegen oder um Erlaubnis bitten. Etwas anders sieht es schon aus, wenn man als Mieter sich einen Hund (oder auch ein anderes Tier) anschaffen möchte. Leider ist es so, dass viele Vermieter Hunde, auch Katzen, ablehnen. Sie fürchten die Schäden, die durch die Tiere entstehen könnten. Vielleicht, dass der teure Parkettboden zerkratzt wird, dass die Vierbeiner Krach machen oder stinken. Hundehalter haben es teilweise sehr schwer, eine Wohnung zu finden. Die Vermieter und Nachbarn fürchten Lärm, Geruch, Belästigung oder eben Verunreinigungen und Schäden in Haus oder Garten.

Wie man Schäden vermeiden kann

Den idealen Bodenbelag finden

Wenn es möglich ist, kann man sich vor der Anschaffung eines Hundes schon ein paar Gedanken machen, wie man den Wohn- und Gartenbereich, so gut es geht, absichern kann. Wer zum Beispiel einen unempfindlichen Bodenbelag hat, der brauch sich wegen Kratzer oder Flecken wenig Sorgen machen. Entsprechende Naturstein-Anbieter haben dafür beispielsweise einige Möglichkeiten in ihrem Sortiment. Diese Böden sehen nicht nur besonders schön aus, sondern sind auch hinsichtlich der Hundehaltung ein idealer Bodenbelag. Generell (auch gut für Mietwohnungen) sind alle Bodenbeläge geeignet, die kratz-unempfindlich sind und die man auch gut feucht abwischen kann. Denn es wird sich nicht immer ganz vermeiden lassen, dass der Hund Dreck mit nachhause bringt. Teppiche eignen sich daher eher schlecht. Bodenbeläge wie Laminat Vinyl oder PVC können daher auch eine Alternative sein.

Wände schützen

Auch die Wände kann man schützen. Schließlich schüttelt sich ein Hund hin und wieder oder streift mit dem Fell die Wände, sodass leider auch schon mal Schmutz dorthin gelangt. Helfen kann da beispielsweise eine abwischbare Tapete oder eine Wandverkleidung, die man in einer gewissen Höhe an einer Wand anbringen kann. Der Eingangsbereich ist dafür eine sinnvolle Stelle. Auch dunkle Wandfarben oder gemusterte und abwischbare Tapeten sind sicherlich von Vorteil.

Vieles ist aber auch eine reine Erziehungssache. Man kann einem Hund schon einiges an- oder aberziehen, sodass das Zusammenleben für beide Seiten konfliktfrei bleibt.

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